|
Deutsches Atlantikwall-Archiv
|
Im Gegensatz zur Batterie TRONDENES sieht man wesentlich weniger von den Einrichtungsteilen der Bettung. Der Maschinensaal wird Stück für Stück rekonstruiert und mit den damaligen Aggregaten bestückt. Die Munitionsräume wurden ebenfalls wieder mit einigen Munitionsteilen ausgestattet. Interessant ist der Vergleich zur Schwesterbatterie bei Harstad allemal - auch wenn in DIETL die Geschütze fehlen.
Spannend wird der Besuch der Batterie vor allem durch die freie Begehbarkeit ihres Außengeländes. Selbst wenn man stundenlang auf den Steinfelsen im Gelände herumkraxelt, findet man immer noch das eine oder andere interessante Detail.
Der etwas rückwärts eingebaute R 608 sollte als Vermittlungs- und Maschinenstand dienen, wurde aber nie fertiggestellt und zeigt somit interessante Details der letzten Bauphase.
Steht man letztendlich weit im Westen auf dem Leitstand der Batterie, sieht man auf den vorgelagerten Schären weitere Befestigungsanlagen. Es handelt sich hierbei um die mittelschwere Seezielbatterie Stranden sowie um eine schwere Flakbatterie nebst infanteristischen Kleinanlagen.
Alles in allem dürfte ein ausgiebiger Besuch des gesamten Terrains samt Anfahrt (von der E 6) einen ganzen Tag in Anspruch nehmen.
Zur Vertiefung:
|
|
Senden Sie Ihre E-Mail mit Fragen oder Kommentaren an:
Harry.Lippmann@deutschesatlantikwallarchiv.de
|