Deutsches Atlantikwall-Archiv

Tannis-Bucht

 

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Die Tannis-Bucht - die Nordspitze Dänemarks

Von der Sperrbatterie Nord des Verteidigungsbereiches Frederikshavn bei Skagen sind noch die Geschützkasematten und der Leitstand am Strand zu finden.

Die Sperrbatterie Nord bei Skagen

Geschützkasematte des Typs M 272 der Sperrbatterie Nord

Die nördlichste Spitze Dänemarks - hier wo die Nordsee auf die Ostsee trifft - war infanteristisch stark gesichert. Leider sind die meisten aller Bauwerke unter den Dünen verschwunden.

MG-Schartenstand R 515 am nördlichsten Punkt Europas

Die in Richtung Süden nachfolgenden Widerstandsnester der '1. Stellung' schützten jeden einzelnen Strandzugang, waren aber nur mit leichten Bauwerken ausgestattet. 
Im Zentrum der weiter südlich anschließenden Tannis-Bucht lag der nächste größere Stützpunkt beiderseits der Strandzufahrt von Tvaerstedt.

Die Westseite des Stützpunktes Tverstaedt

Die Ostseite des Stützpunktes Tverstaedt mit der MKB Tverstaedt

 
Hier war zum Schutz der Bucht eine leichte Seezielbatterie mit Geschützen in offenen Bettungen stationiert. 
Die Bauform dieser Bettungen trifft man in Dänemark in mehr oder weniger gleicher Ausführung immer wieder an, so beispielsweise auch in der Marineküstenbatterie Aalbaek nördlich von Frederikshavn.

Standardisierte Bettung für leichte Artillerie

Leitstand der Batterie Tverstaedt in verstärkt feldmäßiger Bauweise

Heereseinheiten deckten sowohl die Batterie als auch die Strandzufahrt. Unterstützungsbauten sorgten für Unterkunft und Versorgung der Besatzungen, wobei es speziell hier eine große Anzahl nur feldmäßig erstellter Bauwerke gab.

 

Zur Vertiefung:

[1] DAWA Sonderband 10 - Die Regelbauten des Heeres im Atlantikwall

 

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Stand: 23. Mai 2007